Ludmilla – Eine lyrische Arbeit

“D’miss Dollybird die heisst Ludmilla”,

het dä aut Maa dem chlynä Meitschi mit dä fiinä blondä Haar und em Blüemliröckli aafa verzeuä.

Zämä sy si uf dem steinigä Müürli im Rosegartä ghocket,

hei d’Bei la blampä und uf d’Autstadt vo Bärn achegluegt.

“Si heigi ständig durscht gha”,

her är wyter verzeut und aagfüegt,

dass aber ke See je ihre Durscht hätt chönne löschä.

Wüu si het Durscht gha nach emnä besserä Läbä,

nach Freiheit,

Glück,

Liebi,

und so viu meh.

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Eine Woche Für Die Ewigkeit | Zitat

[…] Das fühlt sich so gut an, und Violet ist so fröhlich, und ich wünsche mir, diesen Augenblick für immer festhalten zu können – nie mehr nach Hause, nie mehr zur Schule gehen, nie mehr über Lehna nachdenken oder mich um die Zukunft sorgen -, einfach nur immer weiter auf dieser schicken Strasse neben diesem geistreichen, wunderschönen Mädchen herlaufen. [Kates Gedanken]

Wie oft habe ich mich auch so gefühlt wie Kate in diesem Moment im Jugendroman „Eine Woche für die Ewigkeit“. Wenn ein Moment beinahe zu schön ist um wahr zu sein, und ich so viel wie möglich von dieser Stimmung, dieser Sorgenlosigkeit, in mir aufnehmen möchte, bricht meistens, urplötzlich, die ganze gute Stimmung über mir ein. Denn ein fieser Gedanke macht sich in meinem Kopf breit. Der Gedanke, dass schon bald alles vorbei ist. Dass alles, so schön es auch war, ein Ende nehmen muss. Denn Nichts ist für die Ewigkeit. Und schon gar nicht irgendein kleiner Augenblick, der für mich die ganze Welt bedeutete.

Viel Gute Musik

Heute will ich Euch einige meiner liebsten Musiker und Bands vorstellen. Solche, die ich schon seit gefühlten Ewigkeiten in meiner imaginären Musiksammlung habe, Andere, die erst kürzlich dazugestossen sind oder einfach nur gute Musik, die ich mit Euch allen teilen möchte.

Die Erste davon ist jene Band, die mich schon seit dem Beginn meiner Jugend begleitet und wohl für immer meine Lieblingsband bleiben wird. Noch keine andere Musikgruppe hat mich so in seinen Bann gezogen und ich hatte auch das Glück, diese Band live gesehen zu haben. Die Rede ist von den Red Hot Chili Peppers. Wohl jeder von Euch sollte dieser Name schon einmal gehört haben oder gar ein, zwei Lieder von ihnen kennen. Falls dem nicht so ist, präsentiere ich eines meiner liebsten Lieder:

Eine Band, auf die ich erst vor etwa einem halben Jahr durch einen Instagram-Post aufmerksam gemacht wurde, ist die Band The1975. Dies sind vier Typen aus Manchester, die gemeinsam Indie-Pop Musik machen, die teilweise auch an 1985er Pop erinnert. Erst hatte ich Mühe mit deren Musik, da sie mir etwas zu sehr dem Mainstream entsprach, nun gehört aber diese Band fest zu meinen Lieblingsmusikern. Das neueste Album, dass den interessanten Titel „I Like It When You Sleep, for You Are So Beautiful Yet So Unaware of It“ trägt, erschien im Jahr 2015. Die EP „Music for Cars“(2013) und besonders die darin enthaltene Single „Chocolate“ hat der Band dazu verholfen, international Bekanntheit zu erlangen. Das Lied, welches ich Euch zu dieser Band vorstelle, trägt den Titel „The Sound“

Nun kann ich es einfach nicht lassen, Euch ein weiters Lied dieser tollen Band vorzusellen. Diesmal eines des ersten Albums „The1975“(2013) mit dem oben schon genannten Titel „Chocolate“:

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Ed Sheeran – Live in Zürich

Plötzlich ging das Licht aus. Die Stimmen, die zuvor noch wild durcheinander gesprochen haben begannen zu kreischen. Die Köpfe, die gerade noch einander zugewandt waren starrten gespannt und nervös auf die grosse Bühne. Und da kam er; ein eher kleiner Mann mit Gingerhair und einer Gitarre in der Hand. Die Stimmen wurden lauter, während sich der Mann in der Mitte der Bühne hinstellte und seinen ersten Song des Abends zu spielen begann. Castle On The Hill lautete der Titel und stammt von keinem anderen als dem Britischen Singer-Songwriter Ed Sheeran.

So begann mein Abend des 19. März 2017, auf den ich schon Wochen vorher voller Vorfreude gewartet habe. Obwohl die Tickets für dieses Konzert nach unglaublichen sechs Minuten ausverkauft waren, konnte ich drei davon ergattern; je eins für meine beste Freundin, meine Schwester und natürlich eines für mich.

Das Konzert, welches das zweite seiner Divide-Tournee war, fand im Hallenstadion in Zürich statt, wo ich mit meiner kleinen Truppe mit dem Zug hinreiste. Etwa zwei Stunden dauerte die Reise. Genau zur Türöffnung waren wir bei der Konzerthalle angekommen, mussten aber trotzdem noch eine geschätzte halbe Stunde anstehen, bis wir in das Stadion hinein konnten. Sobald man das Gebäude betrat, sah man überall um sich Menschen und man musste sich erst mal orientieren, wo man überhaupt hin musste. Nach einem kurzen Abstecher zum Klo begaben wir uns in den grossen Saal, wo schon verschiedene Menschengrüppchen vor der Bühne sassen. Wir gesellten uns selber dazu und staunten, dass wir näher an der Bühne waren als erwartet, wenn man bedenkt, was für ein Weltstar an diesem Abend auftreten sollte. Weiterlesen

Eine Wie Alaska | Zitat

„Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach nur benutzt, um aus der Gegenwart zu entfliehen.“ [sprach Alaska]

[…] „Manchmal verstehe ich dich nicht“, sagte ich[Miles]. Sie[Alaska] sah mich nicht einmal an. Sie lächelte einfach in Richtung Fenster und sagte: „Du wirst mich nie verstehen. Das ist es ja.“

Gerade lese ich den berühmten Jugendroman „Eine wie Alaska“ von dem amerikanischen Autor John Green, voraus diese beiden Zitate stammen. Mir gefällt diese nachdenkerische Art, die man in diesen Zitat gut erkennen kann, die dieses Mädchen charakteristisch ausmacht, obwohl sie zu den Menschen gehört, die sich nicht gerne an die Regeln halten und gerne mal etwas wagen. Weiterlesen

Zehn Jahre Zu Spät

Rein von meinem Musikgeschmack her würde ich behaupten, dass ich zehn Jahre zu spät geboren wurde. So gerne hätte ich die Zeit miterlebt, als die Red Hot Chili Peppers gerade auf dem Höhepunkt ihrer Karriere waren, jeder Jugendliche das Lied „Basket Case“ von „Green Day“ in und auswendig konnte, all die coolen Jungs „Blink-182“ hörten und die Mädchen sich in die Gitarrenspieler von Britischen Bands verliebten. Dazu beigetragen hat grösstenteils mein zweitältester Bruder, der, ohne es zu ahnen, mir schon in jungen Jahren gezeigt hat, was gute Musik ist. Viele verschiedene Bands habe ich nur durch ihn kennen gelernt, was ich sehr zu schätzen weiss. Dazu gehöhren, unter anderen Musikern, meine Lieblingsband die „Red Hot Chili Peppers“, die britischen Indie-Rock Bands „Kaiser Chiefs“ und „The Fratellis“, oder auch „Die Ärzte“, dessen Lied „Junge“ wohl mein erstes Lieblingslied war. Hätte ich ihn nicht als Bruder gehabt, würde ich wohl diese Art von Musik hören, die alle in meinem Alter auf ihren Musikboxen abspielen lassen. Weiterlesen

Lange Ist’s Her

Lange ist’s her seit ich mich das letzte Mal hier zu Wort gemeldet habe. Beinahe mehr als vier Monate, die schneller vergingen als erwartet und in denen sich mehr ereignete als ich zu denken vermochte. In diesen vier Monaten habe ich einiges dazu gelernt und viele neue Erfahrungen gesammelt, was nicht nur so daher gesagt klingen sollte, nein. Viel änderte sich für mich und ich stand komplett neuen Situationen gegenüber, die mich selbständiger und sicherer machten. Dazu gehört der Fakt, dass ich in den letzten Monaten so viele Menschen kennen gelernt habe wie wohl noch nie in so kurzer Zeit.

Dies liegt zum Einen daran, dass ich meine alte Schule und somit meine beste Freundin verliess, was ich immer noch als sehr schade empfinde, und von nun an für die nächsten vier Jahre ein Gymnasium besuchen werde. Zum ersten Mal mit so vielen neuen Gesichtern bekannt gemacht zu werden, die von den verschiedensten Orten und Dörfern stammen war zu Beginn etwas beängstigend, wenn man bedenkt, dass ich aus einer Schule kam, in der jeder jeden kennt. Auch wenn der Einstieg etwas schwierig und verwirrend war, fand ich mich doch schon nach wenigen Wochen gut zurecht. Momentan geniesse ich das Leben und Lernen am Gymnasium sehr und ich merke immer wie mehr, dass diese Ausbildung der richtige Weg für mich ist.

Eine weitere neue Situation ist, dass ich seit etwas mehr als einem Monat einen Grafikkurs für Jugendliche besuche, der mir unglaublich viel Spass macht und mir interessante Dinge lehrt.  Dafür ‚reise‘ ich einmal in der Woche am Abend mit dem Zug knappe zwei Stunden in den Norden meines Landes, was ich aber gerne in kauf nehme. Ehrlich gesagt bereitet mir grosse Freude, alleine mit dem Zug zu reisen und auf mich selber gestellt zu sein, was für Einige sehr banal klingen mag.

Ein wichtiges Ereignis fand in meinen Herbstferien statt: Ich kehrte zurück in mein Lieblingsland! Mit meiner Familie reiste ich kurze zwei Wochen durch ganz England: Über London nach Bath, mitten durch Cornwall zur Stadt Tintagel, dann hoch in den Norden in die Stadt in die ich mich verliebte und den hübschen Namen ‚Liverpool‘ trägt, an der Küste Wales entlang zurück nach Bath und über London wieder nach Hause. Diese Zeit genoss ich sehr, auch wenn ich es meiner Meinung nach zu wenig wertschätzte, in diesem wunderschönen Land zu sein. Mit Sicherheit werde ich zurück kehren, möglicher Weise ohne Mitreisende, und wohl auch etwas länger in Liverpool bleiben.

Nun bin ich wohl am Ende meines kurzen Überblicks über die vergangene Zeit angekommen. Mit dem Enden von Texten bin ich tatsächlich nicht besonders gut, weshalb ich diesen Beitrag einfach mit einem hübschen Herz beende.

❤